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Die wichtigsten Tipps für einen gesunden Rücken.

Ihre Rückengesundheit ist uns wichtig!

Quelle:

 

Kempf, H.-D. (2008, 1995, 1990). Die Rückenschule. Das ganzheitliches Programm für einen gesunden Rücken. Reinbek: Rowohlt

Kempf, H.-D. (Hrsg.) (19992). Rückenschule: Grundlagen, Konzepte und Übungen. München: Urban & Fischer

Kempf, H.-D., Schmelcher, F., Ziegler, C. (20043). Trainingsbuch Rückenschule- Neuausgabe. Reinbek: Rowohlt 

 

1. Aktivität ist das Wichtigste!

Alle aktuellen internationalen Studien belegen die hohe Wirksamkeit von körperlichem Training, Bewegungstherapie und Aktivität bei der Prävention von Rückenschmerzen. Das gilt auch für Therapie, sowohl von akuten wie auch von chronischen Rückenschmerzen. Sport und regelmäßige körperliche Aktivität im Alltag sind die beste Art, ihren Rücken fit zu machen. 

  

2. Bleiben Sie locker!

Geraten sie bei Rückenschmerzen nicht in Panik. Sie fördern sonst einen unheilvollen Kreislauf, der damit beginnt, dass Sie bei auftretenden Schmerzen verkrampfen. Um den Schmerz zu vermeiden, nehmen Sie unwillkürlich eine dauerhafte Schonhaltung ein. Doch Unbeweglichkeit vermindert in ihrem Bewegungssystem die wichtigen Stoffwechselvorgänge, was in der Regel wieder Schmerzen nach sich zieht. Der Zusammenhang zwischen Psyche und Körper wird hier also ganz offensichtlich

3. Denken Sie positiv!

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die positiv und aktiv mit ihrem Rückenschmerz umgehen, weniger leiden, eine schnellere Besserung verspüren und langfristig weniger Probleme haben.

 

4. Die Wirbelsäule ist stark!

Die Wirbelsäule ist ein biologisches Wunderwerk und ein äußerst starkes Gebilde! Sie besteht aus  133 Gelenke, 224 Bänder und 143 Muskel und hat als  zentrales Organ des Bewegungssystems sehr wichtige, teils vollkommen unterschiedliche  Funktionen. Sie ermöglicht nämlich Bewegungen und gewährleistet  Stabilität gleichermaßen. Darüberhinaus schützt  sie das Rückenmark und puffert Stöße ab. Nutzen Sie die Chance, Ihre Wirbelsäule und ihren Körper schnell (wieder) leistungsfähig zu machen.

 

5. Schärfen Sie Ihre Sinne

Vielen Menschen ist das Bewusstsein für den eigenen Körper verloren gegangen. Die Empfangs- und Sendekanäle sind verschüttet. Die Folge davon ist ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper, die Fehlinterpretation körperlicher Signale und das Nichterkennen unökonomischer Bewegungsabläu­fe. Lernen Sie Ihren Körper durch die im Buch beschriebenen Übungen wieder näher kennen und richten Sie ihre Aufmerksamkeit bewusst nach innen. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie zu Beginn nicht viel spüren - auch das Üben der Sinne braucht Zeit.

 

6. Beobachten Sie sich selbst

Auf dem Weg zur Verhaltensänderung ist die Selbstbeobachtung oder Selbstwahrnehmung ein wichtiger Schritt.  Wenn Sie wollen, führen Sie ein Rückentagebuch. Hierin können Sie ihre täglichen Bewegungs- und Trainingszeiten notieren, ihr Befinden und ihre Verhaltensweisen im Alltag. Sie werden eigene Fortschritte fühlen und erkennen, sie werden merken, dass sich dadurch viele Verhaltensweisen positiv verändern und sie zusätzlich motiviert werden, an der Sache zu bleiben. 

 

7. Glauben Sie an sich

Geben Sie nicht schon gleich bei den ersten Schwierig­kei­ten Ihre guten Vorsätze auf. Resignieren Sie nicht, wenn Sie etwas nicht gleich beherrschen oder wenn sich nicht sofort eine Besserung einstellt. Ein eingerostetes Scharnier funktioniert auch nicht sofort, wenn Sie daran rütteln. Sie müssen es schon mehrmals schmieren und bewegen und sogar einmal mit einem Hammer darauf hauen. Eingerostetes Strukturen in ihrem Körper brauchen Zeit. Wenn sie nach längerer Ruhezeit wieder bewegt werden, kann ein vorhandener Schmerz sogar erst zunehmen, bevor er nach einer gewissen Zeit deutlich abnimmt.

 

8. Belohnen Sie sich selbst

Ist es Ihnen gelun­gen, einen guten Vorsatz in die Tat umzu­setzen, haben Sie allen Grund, stolz auf sich zu sein. Überprüfen Sie also Ihre Zwischenziele, und belohnen Sie sich, wenn Sie erfolgreich waren. Das gleiche gilt natürlich letztlich für Ihr Hauptziel. Hierzu haben Sie sich ja vorher schon etwas überlegt.

 

 

 

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